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Familienpraxis Daniel Perreau, Erkelenz-Schwanenberg
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Familienpraxis Daniel Perreau, Erkelenz-Schwanenberg

Sprechzeiten

Mo - Fr08:00 - 12:00
Mo, Di, Do16:00 - 18:00

akute Fälle:
08:00 - 09:00 | 11:00 - 12:00
weitere Termine nach Vereinbarung

Philosophie

Daniel Perreau

Ich bin als Kind einer friesischen Landärztin und eines französischen Chirurgen im stark ländlich geprägten Bereich beider Länder groß geworden. So bin ich also bereits als kleiner Junge von der Medizin im Allgemeinen und vor allem der hausärztlichen Medizin geprägt worden.
Als Kind durfte ich in der Hausarztpraxis meiner Mutter helfen, habe z. B. für die Arzthelferinnen Spritzen gezählt, habe beim Ohrenspülen die Nierenschale gehalten und habe Verbände mit anlegen dürfen.

Diese kleinen Hilfen für andere haben mir immer sehr viel Freude gemacht, sodass wohl schon früh der unbewusste Wunsch in mir reifte, später einen “helfenden” Beruf auszuüben.

Im Alter von 16 Jahren stand ich unvorbereitet am Grab meines Vaters, der unerwartet und viel zu früh verstorben war. Ich habe an diesem Tage sein hier abgebildetes Praxisschild abmontiert und mitgenommen, um ein täglich sichtbares Andenken an ihn für mich zu behalten.
Gleichzeitig nahm ich mir vor, dieses Schild irgendwann in meiner eigenen Arztpraxis aufzuhängen.

Als junger Erwachsener war ich nicht nur regelmäßiger und neugieriger Besucher der Praxis meiner Mutter, sondern bin mit ihr sowohl tagsüber als auch nachts auf Hausbesuche gefahren und habe diese Zeit des Kontakts mit der Hausarztmedizin als sehr positiv für mich abgespeichert. Es wurde zu dieser Zeit immer klarer und konkreter, dass ich im Rahmen meines Berufslebens einmal als Hausarzt arbeiten wollte.

Nach dem Abitur habe ich zunächst dank damals bereits sehr restriktiver Zulassungsbedingungen zum Medizinstudium auf einen Studienplatz warten müssen und deshalb zunächst Meeresbiologie in Frankreich studiert. Nach Abschluss meines Erststudiums und anschließender Ableistung meines Wehrdienstes habe ich letztendlich dann mein Medizinstudium aufnehmen dürfen.

1997 endete das Studium der Medizin mit dem letzten Staatsexamen und es begann zugleich die fachärztliche Ausbildung in der Urologie; mein damaliger urologischer Lehrer hatte mir bereits während des praktischen Jahres eine erste Stelle als Arzt angeboten. Im Anschluss an das erste urologische Jahr wechselte ich in die Chirurgie, um mein chirurgisches Pflichtjahr abzuleisten. Es blieb nicht dabei, 2003 erwarb ich die Facharztanerkennung für das Fach Chirurgie.

Nach der langen Zeit im operativen Bereich der Medizin trat dann doch der Wunsch, Hausarzt zu werden, wieder sehr stark in den Vordergrund. Die anschließende Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin schloss ich 2005 mit der Facharztanerkennung ab. In Frau Dr. Monika Schwake hatte ich zuvor eine wunderbare allgemeinmedizinische Lehrerin.

2006 hatte ich glücklicherweise die Möglichkeit, ihre alteingesessene Hausarztpraxis zu übernehmen. Das Praxisschild meines Vaters begleitet mich nun arbeitstäglich seit dem 02.01.2006 – jenem Tag als ich die Praxis in Schwanenberg von Frau Dr. Schwake übernahm.

Der Beruf des Hausarztes ist erfüllend und abwechslungsreich zugleich. Das besonders enge Patienten-Arzt-Verhältnis stellt hohe Anforderungen an die zwischenmenschliche Kompetenz des Familienarztes. Als Hausärzte begleiten wir unsere Patienten nicht selten von der Wiege bis in das hohe Lebensalter. Wir sind während dieser Zeit erster Ansprechpartner bei allen Gesundheitsproblemen.
Der niedergelassene Allgemeinmediziner in eigener Praxis regelt die Grund-, Notfall-, Akut- und Langzeitversorgung seiner Patienten mit allen körperlichen und/oder seelischen Gesundheitsstörungen. Des Weiteren obliegt ihm die Betreuung des Patienten in dessen sozialem Umfeld sowie die allgemeine Gesundheitsförderung und -beratung.

Seit nunmehr 14 Jahren bin ich nach wie vor gerne Ihr hausärztlicher Ansprechpartner in Schwanenberg; ich habe diese bewusste Entscheidung, die medizinische Fachrichtung zu wechseln, niemals bereut.
Mit Herrn Reklat bekomme ich nun endlich die dringend benötigte Verstärkung bei weiterhin steigenden Patientenzahlen; so können wir als Ihre Hausarztpraxis vor Ort leistungsfähig bleiben und uns um Ihre berechtigten Anliegen kümmern.

Hausarzt zu werden – eine Entscheidung, die mich aus vielen Gründen bereichert hat!

– Daniel Perreau

Andre Reklat

Menschen in Notsituationen schnell Hilfe leisten zu können stellte für mich schon immer eine verantwortungsvolle Aufgabe dar. Nach meiner Abiturprüfung begann ich daher 2001 mein Berufsleben als Sanitäter im Rettungsdienst.

Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Notärzten weckte in mir den Wunsch, ebenfalls die ärztliche Qualifikation zu erwerben. Im Wintersemester 2006 startete mein Medizinstudium an der Universität zu Köln.

Das Staatsexamen absolvierte ich 2012 und auch zu Beginn meiner ärztlichen Tätigkeit stand die unmittelbare Notfallversorgung und intensivmedizinische Therapie im Vordergrund.
Die Fähigkeit eine akute Erkrankung adäquat und zeitnah behandeln zu können, stellte für mich nach wie vor den spannendsten Teil der Medizin dar. Aus diesem Grund und mit dem Einfluss meiner beruflichen Erfahrungen, wählte ich nach Abschluss meines Studiums die Anästhesie, mit den Schwerpunkten der operativen und intensivmedizinischen Versorgung und der dazugehörigen Notfallmedizin.
Sowohl jetzt als auch in Zukunft möchte ich das Erlernte und die Erfahrungen in dieser Disziplin nicht missen. Sie begleiten mich nach wie vor in meiner aktiven Zeit als Notarzt und geben Sicherheit bei der Bewältigung nicht vorhersehbarer Notsituationen.

Dennoch bauten sich in den vergangenen Jahren Zweifel auf, ausschließlich in einer Klinik tätig zu sein. Fürsorge und Mitgefühl für persönliche Probleme des einzelnen Patienten, sowie eine angemessene Begleitung in medizinischen und sozialen Belangen blieben, auf Grund bekannter struktureller Probleme, weitestgehend auf der Strecke. Eine angemessene Zeit für den Patienten war selten vorhanden. Wenn sich diese Zeit jedoch ergab, führte diese „Begleiter“-Funktion häufig zu positiven Rückmeldungen und einer mir neuen, unbekannten beruflichen Zufriedenheit.
Irgendwann entstand für mich der Wunsch diese „Begleiter“-Funktion hauptberuflich auszuüben. Diesem Wunsch folgte der aktive Wechsel in die Allgemeinmedizin.
Erfreulicherweise fand ich in Herrn Perreau einen Kollegen, der mit seiner patientenorientierten Versorgung die Akzente seiner Arbeit entsprechend meinen Vorstellungen umsetzt.
Schon in den Vorgesprächen fühlte ich mich in dieser Praxis herzlich willkommen und war von der Kompetenz und Freundlichkeit des Teams schnell überzeugt. Nach einigen weiteren Treffen und Planungen stand dem Beginn in der Praxis nichts mehr im Wege.

Seit März 2020 freue ich mich, dass Team der Familienpraxis Perreau in Schwanenberg verstärken zu dürfen.
In Erwartung auf eine tolle und spannende Zeit mit Ihnen als Patient, hoffe ich zudem auf Ihr Vertrauen in meine Arbeit.

– Andre Reklat